
Lange habe ich die Überzeugung gelebt: Ich muss das allein schaffen. Dahinter steckten Selbstzweifel und der Anspruch, erst alles perfekt zu machen, bevor ich mich zeige. Seit mir das bewusst ist, konnte ich Schritte machen. Schritte auf andere zu. Früher hielt ich mich für unnahbar. Heute weiss ich: Ich brauche ehrliche Verbindungen.

Im Dezember habe ich die Entscheidung getroffen, mich selbstständig zu machen. Damals habe ich mir keine Gedanken gemacht, wer mich auf diesem Weg begleiten würde. Ich war es gewohnt, Dinge allein zu machen. Die Monate danach habe ich damit verbracht, alles in die Wege zu leiten, bis ich im August offiziell gestartet bin. Heute, neun Monate nach dieser Entscheidung, überrascht mich, wer mir mittlerweile alles zur Seite steht. Mein Weg ist dadurch leichter geworden, und es haben sich Türen geöffnet, mit denen ich am Anfang nie gerechnet hätte.

Ich bin noch ganz am Anfang. Und trotzdem passiert gerade schon viel: Menschen kommen auf mich zu, an die ich lange nicht mehr gedacht hatte. Sie schenken mir ihre Zeit, laden mich zu ihren Gruppen ein und begleiten mich ein Stück. Ich werde weiterempfohlen. Ich bekomme Aufträge. Nichts davon war da, solange ich mich nicht gezeigt habe. Es passiert immer dann, wenn ich Menschen davon erzähle, wie sehr mich die Idee begeistert, Frauen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit zu begleiten. Am Ende machen genau diese Menschen den Weg für mich aus. Sie machen ihn leichter, indem sie ihn ein Stück mit mir gehen.

Das ist das Besondere an der Selbstständigkeit: Menschen meinen dich, nicht die Firma, bei der du angestellt bist. Beziehungen haben Zeit zu wachsen, und zwar allein durch dich. Als Selbstständige bist du selbst die Marke, mit allem, was das an Sichtbarkeit von dir verlangt. Und genau das ist gleichzeitig auch die grösste Herausforderung. Doch wenn du es schaffst, dich authentisch zu zeigen, ziehst du automatisch auch diejenigen an, die zu dir passen.
Sichtbar werden passiert in vielen kleinen Momenten. Du erzählst Bekannten von deiner Idee, baust eine Website, gibst deine Visitenkarte auf einer Veranstaltung weiter. Jeder dieser Schritte macht dich ein Stück greifbarer. Was mir früher in der Selbstständigkeit fehlte, war nicht direkt Sicherheit, sondern das Gefühl, in eine Gruppe eingebettet zu sein, mit der ich mich austauschen kann. Und genau das lässt sich auch als Selbstständige schaffen: durch ein Netzwerk, das du dir selbst aufbaust und das zu dir passt!
Am Anfang gibt es fast immer emotionale Durststrecken. Man sitzt allein mit seinen Zweifeln, und niemand sagt einem, ob der nächste Schritt der richtige ist. Ich kenne diese Phasen. Aber ich muss sie nicht allein durchstehen, und das war die eigentliche Erkenntnis. Sich Hilfe zu holen, ist nichts Schlechtes. Es braucht Geduld, die richtigen Menschen zu finden, aber wenn man sie findet, tragen einen diese Verbindungen auf eine Weise, die einem niemand mehr nehmen kann. Genau deshalb gibt es meine Dienstleistung. Weil ich diese Durststrecke kenne, dieses Gefühl, allein mit den Selbstzweifeln dazusitzen. Ich möchte eine von den Sparringpartner:innen sein, die dich in genau diesen Momenten begleiten.

Der erste Schritt ist nicht, perfekt zu sein. Der erste Schritt ist, dich zu zeigen, mit allem, was da ist. Und genau dann öffnen sich auch die Türen. Kennst du diesen Satz auch: Ich muss das allein schaffen? Willst du auch lieber den leichten Weg gehen und den Fokus auf die offenen Türen richten? Dann melde dich bei mir.
Liebe Grüsse
Sabrina